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| „ ... Die Schlankheit des Orchesterklanges etwa, die Christmann in Beethovens neunter Sinfonie erzielte,
indem er das Vibrato bei Streichern und Bläsern deutlich reduzierte, eine Bläserintonation, die von den
tiefen Instrumenten getragen wurde, organisch ineinanderfließende Tempoübergänge und eine
kontrastreiche Dynamik, besonders die Sforzati, die um Nuancen hinter dem Schlag gesetzt wurden,
machten diese Aufführung zu einem echten Erlebnis. Atemraubend packend, charaktervoll farbenreich
klang dieser Beethoven.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung „ ... Die Deutschen Philharmoniker sind auf der Suche nach dem deutschen Klang – dunkel, tiefgründig, farbenreich und dabei doch flexibel mit einer beeindruckenden virtuosen Spielfreude, die durch das differenzierte Dirigat von Paulus Christmann optimal herausgefordert wurde.“ Focus „ ... Im Rahmen der Tempoangaben des Komponisten wurde ein hohes Maß dessen realisiert, was den charakteristischen deutschen Klang ausmacht: dunkles Timbre, großes dynamisches Spektrum, permanentes Im-Fluss-Sein und eine am Wechsel der Tonarten orientierte Intonation. Das ließ die einzelnen Sätze zu Stimmungswelten aus Wechsel-Espressivo, Marsch und hymnischer Andacht werden.” Die Zeit |